NWPM Modbus TCP

Erweiterung für eine Modbus TCP-Anbindung

Der Wärmepumpenmanager kann über die als Zubehör erhältliche NWPM-Erweiterung in ein Ethernet-Netzwerk eingebunden werden. Mit der NWPM-Erweiterung besteht die Möglichkeit auf den Wärmepumpenmanager mit dem Modbus TCP Protokoll zuzugreifen.

Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich immer auf die aktuellste Firmware. Zu vorherigen Versionen kann diese abweichen.

NWPM-Erweiterung für ModbusTCP

Bestellkennzeichen

NWPM

Artikelnummer

356960

Betriebsbedingungen

0 bis 55°C
20/80% rF

Ethernet-Schnittstelle

RJ45 10BaseT
Cat5 max. 100m

Protokoll

Modbus TCP

Modbus TCP Port

502

Slave ID

1

Speicher

16 MB RAM
8 MB Flash
3 MB für Benutzerseiten

CPU

ARM7 TDMI@74MHz Takt

Betriebssystem

Linux 2.4.21

Einsetzbar

ab WPM 2004
ab Software H_H50

Auslieferungszustand mit

Firmware

A1.5.0

Benutzeroberfläche

v12

1 Systemvoraussetzung

Die Mindestsystemvoraussetzung zur Nutzung der NWPM-Erweiterung ist eine Dimplex Wärmepumpe mit Wärmepumpenmanager WPM 2004, WPM 2006, WPM 2007 oder WPM EconPlus Baureihe mit Softwarestand H_H50 und höher.

Weiterhin ist ein PC mit Netzwerkanschluss, ein Router und ein S/FTP-Kabel der Kategorie 5e oder höher zur Verbindung der NWPM-Erweiterung erforderlich. Für die Anzeige der benutzerspezifischen Oberfläche muss auf dem PC ein Browser wie z.B. Mozilla Firefox installiert sein.

2 Unterstütze Funktionscodes

Typ

R/W

Funktionscode

Modbus-Funktion

Typ

R/W

Funktionscode

Modbus-Funktion

Digital

R

01 (0x01)

Read Coils

Analog

R

03 (0x03)

Read Holding Register

Digital

W

05 (0x05)

Write Single Coil

Analog

W

06 (0x06)

Write Single Register

Digital

W

15 (0x15)

Write Multiple Coils

Analog

W

16 (0x16)

Write Multiple Registers

3 Installation

ACHTUNG
Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten. Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung durchgeführt werden.

Die Installation der NWPM-Erweiterung erfolgt am Wärmepumpenmanager in den dafür vorgesehenen Steckplatz “Serial Card/BMS Card”. Hierbei werden folgende Schritte ausgeführt:

  • Wärmepumpenmanager spannungsfrei schalten

  • Abdeckung des Steckplatzes “Serial Card/BMS Card” mit einem kleinen Schraubendreher entfernen

  • Einbau der NWPM-Erweiterung

  • Schließen der Öffnung mittels beiliegender Abdeckung

  • Wärmepumpenmanager mit Spannung versorgen

HINWEIS
Zum einfachen Einbau die NWPM-Erweiterung leicht schräg einsetzen, dann aufrecht halten und nach unten Drücken. Anschließend auf festen Sitz achten!

3.1 Einstellungen Wärmepumpenmanager

Je nach Softwarestand des Wärmepumpenmanagers müssen folgende Einstellungen geprüft und gegebenenfalls angepasst werden:

Softwarestand

Menü

Untermenü

Einstellwert

Softwarestand

Menü

Untermenü

Einstellwert

ab WPM_H

Modem -> mit der Tastenkombination «Menü» + «Enter» wählen

Protokoll

Lokal

Baudrate

19200

Adresse

001

ab WPM_L

Netzwerk -> mit der Taste «Menü» wählen

Protokoll

LAN

ab WPM_L20.2

Netzwerk -> mit der Taste «Menü» wählen

Protokoll

LAN

Adressbereich

1..127

3.2 Ermitteln der IP-Adresse

Der Zugriff auf die Benutzeroberfläche der NWPM-Erweiterung erfolgt über die dynamisch vergebene IP-Adresse des Routers. Diese IP-Adresse kann in der Benutzeroberfläche des Routers, anhand der jeweiligen MAC-Adresse der NWPM-Erweiterung ausgelesen werden. Hierfür muss auf die Administration des Routers zugegriffen werden.

Ab dem Wärmepumpenmanager Softwarestand L12 und der Firmwareversion A1.5.0 der NWPM-Erweiterung (Auslieferungszustand ab Mai 2013), kann die vom Router vergebene IP Adresse im Menü ausgelesen werden. In dieses Menü gelangt man durch gleichzeitiges Drücken (ca. 5 Sekunden) der Tastenkombination «ESC» und «Enter». Durch drücken der Taste «Menü» gelangt man wieder in die Standardanzeige.

  • Mit den Pfeiltasten "OTHER INFORMATION" auswählen und mit «Enter» bestätigen

  • Mit den Pfeiltasten "PCOWEB/NET CONFIG" auswählen und mit «Enter» bestätigen

  • Mit den Pfeiltasten "PCOWEB settings" auswählen und mit «Enter» bestätigen

  • Ist die NWPM-Erweiterung mit einem Router verbunden wo die DHCP Funktion aktiv ist, wird die vergebene IP-Adresse angezeigt

  • Ist die NWPM-Erweiterung nicht mit einem Router verbunden kann eine feste IP-Adresse vergeben werden

  • Dabei muss die Auswahl von DHCP von ON auf OFF gesetzt und die gewünschte IP Adresse eingestellt werden

  • Ebenso kann die Netmask und Gateway

  • oder auch DNS1 und DNS2 ausgelesen oder aber vergeben werden

  • Wurden Änderungen vorgenommen, müssen diese zum Schluss noch mit YES bestätigt und ein Neustart durchgeführt werden

3.2.1 Hostname

Nach erfolgreicher Vergabe einer dynamischen IP-Adresse des Routers und Unterstützung dieser Funktion, besteht die Möglichkeit des Zugriffs über einen Hostname. Dieser setzt sich aus dem Begriff "pcowebXXXXXX" und den letzten 6 Stellen der MAC-Adresse zusammen.

Beispiel: http://pcoweb10601f/

HINWEIS
Der Zugriff mittels Hostname ist ab der Firmware A1.5.0 möglich.

3.2.2 Netscan

Zunächst muss die aktuelle Version "Netscan" für das vorhandene Betriebssystem im Internet gesucht und auf der Festplatte gespeichert werden. Anschließend wird gegebenenfalls der Ordnerinhalt entpackt und die Datei "netscan.exe" ausgeführt.

  • IP-Adressbereichwahl des Netzwerks über das Icon "IP"

  • Markieren des Adressbereichs des Netzwerks

  • Scannen der IP-Adressen "Start Scanning" und auslesen der IP-Adresse anhand der MAC-Adresse

4 Datenpunktliste

4.1 Betriebsdaten

 

Modbus

 

Modbus

Modbus

 

 

Address

Datapoint Typ

COIL/REG

Datapoint Typ

R/W

Unit

Name

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Außentemperatur (R1)

1

27

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Ruecklauf (R2)

2

29

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Rücklaufsoll

53

28

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Warmwasser (R3)

3

30

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Warmwassersoll

58

40

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Vorlauf (R9)

5

31

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Wärmequelleneintritt (R24)*

6

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur Wärmequellenaustritt (R6)

7

41

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Solltemperatur 2.Heizkreis

54

32

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur 2.Heizkreis (R5)

9

33

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Solltemperatur 3.Heizkreis

55

34

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Temperatur 3.Heizkreis (R13)

10

35

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Raumtemperatur 1 / RT-RTH Econ

11

36

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Raumtemperatur 2

12

38

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Raumfeuchte 1 / RT-RTH Econ

13

37

Float 16 bit

Register

unsigned 16 bit

R

°C

Raumfeuchte 2

14

39

Float 16 bit

Register

unsigned 16 bit

R

°C

Passiv Kühlen

Vorlauftemperatur (R11)

19

42

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Rücklauftemperatur (R4)

20

43

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Passiv/Aktiv Kühlen

Rücklauftemp. gem. Primärkreis (R24)

21

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Solar

Kollektorfühler (R23)

10

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Solarspeicher (R22)

23

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Lüftung

Außenlufttemperatur

120

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Zulufttemperatur

121

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Ablufttemperatur

122

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Fortlufttemperatur

123

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

°C

Drehzahl Zuluftventilator

125

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

1/min

Drehzahl Abluftventilator

126

-

Float 16 bit

Register

signed 16 bit

R

1/min

*HINWEIS
Der Wärmequelleneintritt ist nur bei Wärmepumpen mit elektronischem Expansionsventil vorhanden.

4.2 Historie

 

Modbus

 

Modbus

 

 

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

R/W

Unit

 

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Name

RTU

IP

RTU

IP

Verdichter 1

72

64

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Verdichter 2

73

65

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Primärpumpe / Ventilator (M11)

74

66

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

2.Wärmeerzeuger (E10)

75

67

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Heizungspumpe (M13)

76

68

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Warmwasserpumpe (M18)

77

69

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Flanschheizung (E9)

78

70

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Schwimmbadpumpe (M19)

79

71

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Zusatzumwälzpumpe (M16)

71
ab L12

-

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

h

Wärmemenge* Heizen 1-4

223

5096

228

5101

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Heizen 5-8

224

5097

229

5102

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Heizen 9-12

225

5098

230

5103

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Warmwasser 1-4

226

5099

231

5104

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Warmwasser 5-8

227

5100

232

5105

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Warmwasser 9-12

228

5101

233

5106

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Schwimmbad 1-4

229

5102

234

5107

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Schwimmbad 5-8

230

5103

235

5108

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

Wärmemenge* Schwimmbad 9-12

231

5104

236

5109

unsigned 16 bit

OUT

Register

R

kWh

*HINWEIS
Eine Wärmemenge kann nur bei Wärmepumpen mit Drucksensoren oder einem externen Wärmemengenzähler WMZ ausgegeben werden!

4.2.1 Beispiel Wärmemengen*

Die Wärmemengen setzen sich aus 3 Indizes zusammen. Diese 3 Indizes müssen mit folgender Formel zur Wärmemenge zusammengesetzt werden.

Wärmemenge Heizen = (Wärmemenge Heizen 9-12 * 100000000) + (Wärmemenge Heizen 5-8 * 10000) + Wärmemenge Heizen 1-4

Entsprechend dieser Beschreibung wird die Wärmemenge für "Warmwasser" und "Schwimmbad" ermittelt. Jedoch wird hierbei der entsprechende Datenpunkt genutzt.

4.3 Einstellungen

4.3.1 1.Heizkreis

 

Modbus

 

Modbus

 

 

 

 

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

R/W

Range

Unit

 

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Name

RTU

IP

RTU

IP

Min.

Max.

Parallelverschiebung

163

5036

129

5002

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

0

38

 

 

0 = -19
1 = -18
2 = -17
3 = -16
4 = -15
5 = -14
6 = -13
7 = -12
8 = -11
9 = -10
10 = -9
11 = -8
12 = -7
13 = -6
14 = -5
15 = -4
16 = -3
17 = -2
18 = -1
19 = 0

20 = 1
21 = 2
22 = 3
23 = 4
24 = 5
25 = 6
26 = 7
27 = 8
28 = 9
29 = 10
30 = 11
31 = 12
32 = 13
33 = 14
34 = 15
35 = 16
36 = 17
37 = 18
38 = 19
 

 

Raumtemperatur

46

21

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

15.0

30.0

°C

Festwertsolltemperatur

164

5037

130

5003

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

18

60

°C

Heizkurvenendpunkt

165

5038

142

5015

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

20

70

°C

Hysterese

47

22

unsigned 16 bit

IN

Register

R/W

0.5

5.0

K

Hysterese

47

22

unsigned 16 bit

OUT

Register

 

0.5

5.0

K

Solltemp. dyn. Kühlung

170

5043

151

5024

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

10

35

°C

4.3.2 2./3.Heizkreis

Um Änderungen am 2. oder 3.Heizkreis vornehmen zu können, muss die Umschaltung über eine Adresse erfolgen. Nach Umschaltung dieser Adresse ist eine problemlose Parameteränderung im gewünschten Heizkreis möglich.

*ProgrammierHINWEIS
Bei Auswahl des 2.Heizkreises wird zunächst auf Adresse 209 der Wert 2 gesendet. Anschließend können die gewünschten Werte des 2.Heizkreises geändert werden. Analog der Beschreibung erfolgt dies mit dem 3.Heizkreis und dem Wert 3.

 

Modbus

 

Modbus

 

 

 

 

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

R/W

Range

Unit

Name

RTU

IP

Min.

Max.

Auswahl Heizkreis 2/3

209

5082

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

2

3

 

 

 

 

 

 

 

 

2 = 2.Heizkreis
3 = 3.Heizkreis

 

Heizkurvenendpunkt

211

5084

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

20

70

°C

Festwertemperatur

212

5085

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

20

60

°C

Parallelverschiebung

213

5086

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

0

38

 

 

0 = -19
1 = -18
2 = -17
3 = -16
4 = -15
5 = -14
6 = -13
7 = -12
8 = -11
9 = -10
10 = -9
11 = -8
12 = -7
13 = -6
14 = -5
15 = -4
16 = -3
17 = -2
18 = -1
19 = 0

20 = 1
21 = 2
22 = 3
23 = 4
24 = 5
25 = 6
26 = 7
27 = 8
28 = 9
29 = 10
30 = 11
31 = 12
32 = 13
33 = 14
34 = 15
35 = 16
36 = 17
37 = 18
38 = 19
 

 

Mischerlaufzeit

214

5087

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

1

6

Min

Mischerhysterese

93

Unsigned 16 bit

IN

Register

R/W

0.5

2.0

K

Mischerhysterese

93

Unsigned 16 bit

OUT

Register

R/W

0.5

2.0

K

Maximale Temperatur

215

5088

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

30

70

°C

Kühlung Raumsolltemperatur

216

5089

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

R/W

0

30

 

 

0 = 15.0
1 = 15.5
2 = 16.0
3 = 16.5
4 = 17.0
5 = 17.5
6 = 18.0
7 = 18.5
8 = 19.0
9 = 19.5
10 = 20.0
11 = 20.5
12 = 21.0
13 = 21.5
14 = 22.0
15 = 22.5

16 = 23.0
17 = 23.5
18 = 24.0
19 = 24.5
20 = 25.0
21 = 25.5
22 = 26.0
23 = 26.5
24 = 27.0
25 = 27.5
26 = 28.0
27 = 28.5
28 = 29.0
29 = 29.5
30 = 30.0
 

°C

4.3.3 Modus

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Name

RTU

IP

RTU

IP

Min.

Max.

Betriebsmodus

142

5015

134

5007

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

5

 

0 = Sommer
1 = Auto
2 = Urlaub
3 = Party
4 = 2.Wärmeerzeuger
5 = Kühlen

Anzahl Partystunden

143

5016

135

5008

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

72

Anzahl Urlaubstage

144

5017

136

5009

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

150

Lüftung

Stufen

161

5034

-

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

5

 

0 = Aus
1 = Automatik
2 = Stufe 1
3 = Stufe 2
4 = Stufe 3
5 = Stoßlüften

Zeitwert Stoßlüften

127

-

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

15

90

HINWEIS
Zur Nutzung der Funktion Lüftung ist ein Lüftungsgerät der Serie ZL ... V(F) mit Modbus RTU-Anbindung am Wärmepumpenmanager notwendig.

4.3.4 Warmwasser

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Unit

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Name

RTU

IP

RTU

IP

Min.

Max.

Hysterese

172

5045

131

5004

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

2

15

K

Solltemperatur

174

5047

149

5022

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

Minim.

85

°C

Solltemperatur Minimal

272

5145

-

-

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

10

Soll.

°C

Solltemperatur Maximal

175

5048

-

-

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

Soll.

85

°C

4.3.5 Schwimmbad

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Unit

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Name

RTU

IP

RTU

IP

Min.

Max.

Hysterese

176

5049

-

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

1

20

K

Solltemperatur

178

5051

-

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

5

60

°C

4.3.6 2.Wärmeerzeuger

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Unit

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Name

RTU

IP

RTU

IP

Min.

Max.

Mischer Hysterese

48

20

unsigned 16 bit

IN

Register

Divide

10

7.001

R/W

0.5

2.0

K

Mischer Hysterese

48

20

unsigned 16 bit

OUT

Register

Multiply

10

7.001

 

0.5

2.0

K

Grenztemperatur parallel

147

5020

19

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

-25

35

°C

Mischerlaufzeit

148

5021

37

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

30

85

Min

4.4 Auswahl Zeitfunktionen

Ein Zugriff auf die Zeitfunktionen für z.B. Sperren, Absenk-/ Anhebwerte oder Zeiten erfolgt über das Umschalten der Adresse 192 (Modbus IP 5065).

*ProgrammierHINWEIS
Um einen Absenk- oder Anhebwert für den 1.Heizkreis zu ändern, wird auf die Adresse 192 (Modbus IP 5065) der Wert 1 für Absenkung bzw. 2 für Anhebung gesendet. Anschließend können die gewünschten Werte des 1.Heizkreises geändert werden. Analog der Beschreibung erfolgt dies mit dem 2. und 3. Heizkreis oder auch Sperren für z.B. die Warmwasser- und Schwimmbadbereitung.

4.4.1 Absenkung/Anhebung

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Name

RTU

IP

Min.

Max.

1.Heizkreis

Absenkung

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

1

1

Anhebung

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

2

2

2.Heizkreis

Absenkung

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

3

3

Anhebung

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

4

4

3.Heizkreis

Absenkung

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

5

5

Anhebung

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

6

6

Zeitfunktion

Start Stunde 1

193

5066

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Start Minute 1

194

5067

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Ende Stunde 1

195

5068

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Ende Minute 1

196

5069

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Start Stunde 2

197

5070

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Start Minute 2

198

5071

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Ende Stunde 2

199

5072

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Ende Minute 2

200

5073

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Sonntag

201

5074

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Montag

202

5075

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Dienstag

203

5076

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Mittwoch

204

5077

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Donnerstag

205

5078

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Freitag

206

5079

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Samstag

207

5080

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

 

0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2

Absenk- / Anhebwert

208

5081

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

19

Aktiv Zeit 1

125

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

Aktiv Zeit 2

126

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

4.4.2 Warmwasser Sperre

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Name

RTU

IP

Min.

Max.

Warmwasser Sperre

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

7

7

Zeitfunktion

Start Stunde 1

193

5066

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Start Minute 1

194

5067

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Ende Stunde 1

195

5068

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Ende Minute 1

196

5069

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Start Stunde 2

197

5070

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Start Minute 2

198

5071

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Ende Stunde 2

199

5072

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Ende Minute 2

200

5073

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Sonntag

201

5074

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Montag

202

5075

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Dienstag

203

5076

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Mittwoch

204

5077

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Donnerstag

205

5078

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Freitag

206

5079

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Samstag

207

5080

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

 

0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2

Aktiv Zeit 1

125

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

Aktiv Zeit 2

126

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

4.4.3 Thermische Desinfektion

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Unit

Name

RTU

IP

Min.

Max.

Thermische Desinfektion

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

8

8

 

Zeitfunktion

Start Stunde

193

5066

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

hour

Start Minute

194

5067

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

min

Sonntag

201

5074

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

Montag

202

5075

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

Dienstag

203

5076

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

Mittwoch

204

5077

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

Donnerstag

205

5078

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

Freitag

206

5079

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

Samstag

207

5080

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

1

 

 

0 = Ja
1 = Nein

 

Temperatur

208

5081

unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

60

85

°C

Aktiv

125

boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

no

4.4.4 Warmwasser Zirkulationspumpe

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Name

RTU

IP

Min.

Max.

Zirkulationspumpe

192

5065

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

12

12

Zeitfunktion

Start Stunde 1

193

5066

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Start Minute 1

194

5067

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Ende Stunde 1

195

5068

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Ende Minute 1

196

5069

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Start Stunde 2

197

5070

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Start Minute 2

198

5071

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Ende Stunde 2

199

5072

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

Ende Minute 2

200

5073

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

Sonntag

201

5074

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Montag

202

5075

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Dienstag

203

5076

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Mittwoch

204

5077

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Donnerstag

205

5078

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Freitag

206

5079

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

Samstag

207

5080

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

3

 

0 = Ja
1 = Nein
2 = Zeit 1
3 = Zeit 2

Aktiv Zeit 1

125

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

Aktiv Zeit 2

126

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

0

1

4.5 Displayanzeigen

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Name

WPM-Software L

WPM-Software J

WPM-Software H

Min.

Max.

Statusmeldungen

103

43

14

unsigned 16 bit

OUT

Register

None

 

7.001

R

0

30

Wärmepumpe Sperre

104

59

94

unsigned 16 bit

OUT

Register

None

 

7.001

R

1

42

Störmeldungen

105

42

13

unsigned 16 bit

OUT

Register

None

 

7.001

R

1

31

Sensorik

106

-

-

unsigned 16 bit

OUT

Register

None

 

7.001

R

1

27

4.5.1 Statusmeldungen

Value

Description

L-Software

H/J-Software

0

Aus

Aus

1

Aus

Wärmepumpe Ein Heizen

2

Heizen

Wärmepumpe Ein Heizen

3

Schwimmbad

Wärmepumpe Ein Schwimmbad

4

Warmwasser

Wärmepumpe Ein Warmwasser

5

Kühlen

Wärmepumpe Ein Heizen + 2.Wärmeerzeuger

6

 

Wärmepumpe Ein Schwimmbad + 2.Wärmeerzeuger

7

 

Wärmepumpe Ein Warmwasser + 2.Wärmeerzeuger

8

 

Primärpumpenvorlauf

9

 

Heizung Spülen

10

Abtauen

Sperre (siehe Wert für Sperren J-Software)

11

Durchflussüberwachung

Untere Einsatzgrenze

12

 

Niederdruckgrenze

13

 

Niederdruckabschaltung

14

 

Hochdrucksicherung

15

 

Schaltspielsperre

16

 

Mindeststandzeit

17

 

Netzbelastung

18

 

Durchflussüberwachung

19

 

2.Wärmeerzeuger

20

 

Niederdruck Sole

21

 

Wärmepumpe Ein Abtauen

22

 

Obere Einsatzgrenze

23

 

Sperre Extern

24

Verzögerung Betriebsmodusumschaltung

Betriebsmodus Kühlung

25

 

Frostschutz Kälte

26

 

Vorlaufgrenze

27

 

Taupunktwächter

28

 

Taupunkt

29

 

Kühlen passiv

30

Sperre (siehe Wert für Sperren L-Software)

 

4.5.2 Sperren



Value

Description

L-Software

J-Software

H-Software

0

 

 

 

1

 

Einsatzgrenze HT

Außentemperatur

2

Volumenstrom

Einsatzgrenze WP

Bivalent-Alternativ

3

 

Regenerativ

Bivalent-Regenerativ

4

 

 

Rücklauf

5

Funktionskontrolle

Warmwasser Nacherwärmung

Warmwasser

6

Einsatzgrenze HT

Systemkontrolle

Systemkontrolle

7

Systemkontrolle

EVU-Sperre

EVU-Sperre

8

Verzögerung Umschaltung Kühlen

 

 

9

Pumpenvorlauf

Hochdruck

 

10

Mindeststandzeit

Niederdruck

 

11

Netzbelastung

Durchfluss

 

12

Schaltspielsperre

Sanftanlasser

 

13

Warmwasser Nacherwärmung

 

 

14

Regenerativ

 

 

15

EVU-Sperre

 

 

16

Sanftanlasser

 

 

17

Durchfluss

 

 

18

Einsatzgrenze Wärmepumpe

 

 

19

Hochdruck

 

 

20

Niederdruck

 

 

21

Einsatzgrenze Wärmequelle

 

 

23

System Grenze

 

 

24

Last Primärkreis

 

 

25

Sperre Extern

 

 

33

EvD Initialisierung

 

 

34

2.Wärmeerzeuger freigegeben

 

 

35

Störung (siehe Wert für Störmeldungen)

 

 

36

 

Pumpenvorlauf

 

37

 

Mindeststandzeit

 

38

 

Netzbelastung

 

39

 

Schaltspielsperre

 

40

 

Einsatzgrenze Wärmequelle

 

41

 

Sperre Extern

 

42

 

2.Wärmeerzeuger

 

43

 

Störung (siehe Wert für Störmeldungen)

 

4.5.3 Störmeldungen

Value

 Description

L-Software

H/J-Software

0

kein Fehler

kein Fehler

1

Fehler N17.1

 

2

Fehler N17.2

 

3

Fehler N17.3

Last Verdichter

4

Fehler N17.4

Codierung

5

 

Niederdruck

6

Elektronisches Ex.Ventil

Frostschutz

7

 

Aussenfühler Kurzschluss oder Bruch

8

 

Rücklauffühler Kurzschluss oder Bruch

9

 

Warmwasserfühler Kurzschluss oder Bruch

10

WPIO

Frostschutzfühler Kurzschluss oder Bruch

11

 

2.Heizkreis Fühler Kurzschluss oder Bruch

12

Inverter

Eingefrierschutzfühler Kurzschluss oder Bruch

13

WQIF

Niederdruck Sole

14

 

Motorschutz Primär

15

Sensorik

Durchfluss

16

Niederdruck Sole

Warmwasser

17

 

Hochdruck

19

 !Primärkreis

Heissgasthermostat

20

 !Abtauen

Einsatzgrenze Kühlung

21

 !Niederdruck Sole

 

22

 !Warmwasser

 

23

 !Last Verdichter

Temperatur Differenz

24

 !Codierung

 

25

 !Niederdruck

 

26

 !Frostschutz

 

28

 !Hochdruck

 

29

 !Temperatur Differenz

 

30

 !Heisgasthermostat

 

31

 !Durchfluss

 

4.5.4 Sensorik

Value

Description

L-Software

1

Außenfühler (R1)

2

Rücklauffühler (R2)

3

Warmwasserfühler (R3)

4

Codierung (R7)

5

Vorlauffühler (R9)

6

2.Heizkreisfühler (R5)

7

3.Heizkreisfühler (R13)

8

Regenerativfühler (R13)

9

Raumfühler 1

10

Raumfühler 2

11

Fühler Wärmequellenaustritt (R6)

12

Fühler Wärmequelleneintritt (R24)*

14

Kollektorfühler (R23)

15

Niederdrucksensor (R25)

16

Hochdrucksensor (R26)

17

Raumfeuchte 1

18

Raumfeuchte 2

19

Fühler Frostschutz-Kälte

20

Heißgas

21

Rücklauffühler (R2.1)

22

Schwimmbadfühler (R20)

23

Vorlauffühler Kühlen Passiv (R11)

24

Rücklauffühler Kühlen Passiv (R4)

26

Fühler Solarspeicher (R22)

28

Anforderungsfühler Heizen (R2.2)

29

RTM Econ

30

Anforderungsfühler Kühlen (R39)

*HINWEIS
Der Wärmequelleneintritt ist nur bei Wärmepumpen mit elektronischem Expansionsventil vorhanden.

4.6 Eingänge

Name

Address

Datapoint Typ

Functions
Code

R/W

Range

Unit

Min.

Max.

Photovoltaik Einspeisung

1

Unsigned 16 bit

0x04

R

0

1

no

 

0 = Nein
1 = Ja

 

Verdichter (M1)

15

Unsigned 16 bit

0x04

R

0

1

no

Flanschheizung (E9)

16

Unsigned 16 bit

0x04

R

0

1

no

Solarpumpe (M23)

17

Unsigned 16 bit

0x04

R

0

1

no

 

0 = Aus
1 = Ein

 

HINWEIS
Über die Datenpunkte Eingänge kann der Zustand des Eingangs am Wärmepumpenmanager abgefragt werden. Es ist nicht möglich diesen Datenpunkt zu beschreiben!

4.7 Ausgänge

 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Name

WPM-Software J/L

WPM-Software H

Verdichter 1

41

80

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Verdichter 2

42

81

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Primärpumpe (M11) / Ventilator (M2)

43

82

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

2.Wärmeerzeuger (E10)

44

83

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Heizungspumpe (M13)

45

84

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Warmwasserpumpe (M18)

46

85

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Mischer (M21) Auf

47

86

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Mischer (M21) ZU

48

87

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Zusatzumwälzpumpe (M16)

49

88

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Flanschheizung (E9)

50

89

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Heizungspumpe (M15)

51

90

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Mischer (M22) Auf

52

91

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Mischer (M22) Zu

53

92

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Schwimmbadpumpe (M19)

56

95

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Sammelstörmeldung (H5)

57

-

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Heizungspumpe (M14)

59

94

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Kühlpumpe (M17)

60

99

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Heizungspumpe (M20)

61

-

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Umschaltung Raumthermostate Heizen/Kühlen (N9)

66

96

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Primärpumpe Kühlen (M12)

68

98

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

Solarpumpe (M23)

71

-

Boolean

OUT

Coil

None

 

1.001

R

HINWEIS
Über die Datenpunkte Ausgänge wird der Zustand des Ausgangs vom Wärmepumpenmanager bei Änderung gesendet. Es ist nicht möglich diesen Datenpunkt zu beschreiben!

4.8 Zeitabgleich

Über den Zeitabgleich ist es möglich das aktuelle Datum und die Uhrzeit über die Schnittstelle zu schreiben. Damit die Änderung vom Wärmepumpenmanager übernommen wird, muss nach dem Schreiben der Zeit sofort noch der Wert 1 auf das zugehörige "set Register" geschrieben werden. Erst dann wird die Änderung übernommen. Der Wert des "set Registers" setzt sich nach dem Schreiben automatisch wieder auf den Wert 0 zurück.



 

KNX/EIB

 

Modbus

 

Modbus

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

COIL/REG

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Range

Name

RTU

IP

Min.

Max.

Stunde

133

5006

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

23

set Stunde

102

Boolean

IN

Coil

None

 

1.001

W

 

Minute

134

5007

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

59

set Minute

103

Boolean

IN

Coil

None

 

1.001

W

 

Monat

135

5008

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

1

12

set Monat

105

Boolean

IN

Coil

None

 

1.001

W

 

Wochentag

136

5009

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

1

7

 

1= Montag
2 = Dienstag
3 = Mittwoch
4 = Donnerstag
5 = Freitag
6 = Samstag
7 = Sonntag

set Wochentag

107

Boolean

IN

Coil

None

 

1.001

W

 

Tag

137

5010

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

1

31

set Tag

104

Boolean

IN

Coil

None

 

1.001

W

 

Jahr

138

5011

Unsigned 16 bit

IN/OUT

Register

None

 

7.001

R/W

0

99

set Jahr

106

Boolean

IN

Coil

None

 

1.001

W

 

*HINWEIS
Ein Zeitabgleich ist erst ab den Softwareständen J/L möglich.

5 Funktionsbeschreibungen

In diesem Kapitel werden einige Funktionsbeschreibungen, deren Umsetzung, sowie Empfehlungen gesammelt und erläutert.

5.1 Raumtemperaturregelung Smart-RTC+

Ab dem Softwarestand WPM_L23.1 ist es möglich die Funktion der intelligenten Raumtemperaturregelung Smart-RTC+ über die am Wärmepumpenmanager zur Verfügung stehenden BMS Schnittstelle mit dem Modbus TCP Protokoll zu nutzen.

Über Modbus TCP müssen die Werte der Raumtemperatur, der Raumfeuchte (für die Kühlung) sowie der Raumsolltemperatur von maximal bis zu 10 Räumen, an den Wärmepumpenmanager gesendet werden. Der Wärmepumpenmanager errechnet sich aus diesen Werten die maximal notwendige Systemtemperatur im Heizen, sowie die minimal mögliche Systemtemperatur im stillen Kühlen unter Berücksichtigung des Taupunktes.

5.1.1 Notwendige Einstellungen am Wärmepumpenmanager

Zur Nutzung der BMS Schnittstelle für die intelligente Raumtemperaturregelung Smart-RTC+ müssen zusätzliche Einstellungen am Wärmepumpenmanager vorgenommen bzw. angepasst werden.

Softwarestand

Menü Vorkonfiguration

Untermenü

Einstellwert

Softwarestand

Menü Vorkonfiguration

Untermenü

Einstellwert

ab WPM_L23.1

mit der Tastenkombination «Menü» + «ESC» wählen

1.Heizkreis

Heizen oder Heizen/still Kühlen

1.Heiz/Kühlkreis Heizen Regelung über

Raumtemperatur

1.Heiz/Kühlkreis Heizen Raumregelung

BMS

1.Heiz/Kühlkreis Kühlen Raumregelung

BMS

1.Heiz/Kühlkreis Anzahl Raumregelung

01 - 10

Bei der Nutzung eines zusätzlichen 2.Heiz- oder Heiz/Kühlkreis sind die Einstellungen analog zum 1.Heizkreis vorzunehmen.

Softwarestand

Menü Vorkonfiguration

Untermenü

Einstellwert

Softwarestand

Menü Vorkonfiguration

Untermenü

Einstellwert

ab WPM_L23.1

mit der Tastenkombination «Menü» + «ESC» wählen

2.Heizkreis

Heizen oder Heizen/still Kühlen

2.Heiz/Kühlkreis Heizen Regelung über

Raumtemperatur

2.Heiz/Kühlkreis Heizen Raumregelung

BMS

2.Heiz/Kühlkreis Kühlen Raumregelung

BMS

2.Heiz/Kühlkreis Anzahl Raumregelung

01 - 10

WICHTIG
Die Anzahl der Raumregler muss an die Anzahl der Modbus TCP Raumsensoren angepasst werden, welche auch Werte an den Wärmepumpenmanager senden sollen. Der Wärmepumpenmanager kann Werte von maximal 10 Raumreglern verarbeiten.

5.1.2 Datenpunkte Raumregelung

Da nur eine begrenzte Anzahl von Adressen zur Verfügung steht, wird zum Schreiben der Werte für die Räume die Umschaltung der Zeitfunktion aus Kapitel „Auswahl Zeitfunktionen“ genutzt. Für den Zugriff stehen dabei die Adressen 50 – 59 für den 1.Heiz/Kühlkreis und 60 - 69 für den 2.Heiz/Kühlkreis zur Verfügung. Eine Umschaltung erfolgt über das Object DU_ZF_Wert.

Name

Datenpunkt

Index

R/W

Range

Unit

Min.

Max.

Raumadressen 1.Heiz/Kühlkreis

DU_ZF_Wert

5065

R/W

50

59

no

Raumadressen 2.Heiz/Kühlkreis

DU_ZF_Wert

5065

R/W

60

69

no

Raumtemperatur 50-69 BMS

E_Raum1_T

11

R/W

100

500

0.1 °C

Raumfeuchte 50-69 BMS

E_Raum1_Feu

13

R/W

200

900

0.1 %

Raumsolltemperatur 50-69 BMS

P_Raum_Soll

5081

R/W

100

300

0.1 °C

Raumfreigabe 50-69 BMS

Raum_Frei_HzK

5164

R/W

1

3

no

 

1 = Heizen (Kühlen gesperrt)
3 = Heizen und Kühlen

5.1.3 Beispiel für das Schreiben der Raumwerte

Nachfolgende Tabelle bezieht sich auf die Gruppen Adressen im Beispielprojekt.

Name

e.g. Group Address

Name

e.g. Group Address

Anzahl Räume lesen

14/5/1 (Sensor)

Raumadresse 50 - 59 umschalten

14/5/2 (Aktor)

Raum-Ist-Temperatur RIT Adr. 50 - 59 schreiben

14/5/4 (Aktor)

Raum-Ist-Feuchte RIF Adr. 50 - 59 schreiben

14/5/6 (Aktor)

Raum-Soll-Temperatur RST Adr. 50 - 59 schreiben

14/5/8 (Aktor)

Raum-Freigabe RFG Adr. 50 - 59 schreiben

14/5/10 (Aktor)

Für die Übertragung der Raumwerte erfolgt über die Umschaltung der Adresse (14/5/2). Die nachfolgende Beschreibung soll eine Möglichkeit einer solchen Umsetzung darstellen. Hierbei werden die Raumwerte im Durchlauf von 1 Minute pro Raum an den Wärmepumpenmanager geschrieben. Bedeutet bei 10 Räumen eine maximale Durchlaufzeit von 10 Minuten. Diese Durchlaufzeit stellt bei den geringen Änderungen von Raumwerten kein Problem dar und wird den Komfort nicht einschränken.

5.1.3.1 Baustein 1 - Umschalten der Raumadressen

Im Baustein 1 wird zunächst ein Zähler angelegt, welcher jede Minute (Pulse for minute) um +1 hochzählt. Begonnen wird die Zählung bei 50 und endet bei der Anzahl eingestellter Raumregler (Sensor 14/5/1). Nach dem Erreichen der Anzahl eingestellter Raumregler, beginnt die Zählung wieder bei der Adresse 50. Dieser ermittelte Zählwert wird jede Minute in den Aktor 14/5/2 geschrieben. Parallel dazu wird der Merker 1 (AI Memory flags 1) ebenfalls mit dem Zählwert befüllt. Merker 3 (AI Memory flags 3) mit dem Minutenimpuls ausgelöst. Beide Merker werden im Baustein 2 benötigt. Der Eingang M mit der Konstanten 0 bedeutet, dass der Zähler bei erreichen der Anzahl eingestellter Raumregler wieder bei 50 beginnt und nicht nach dem Erreichen der eingestellten Raumregler stoppt.

Baustein 1

5.1.3.2 Baustein 2 - Verzögertes Schreiben der Raumwerte

Nach dem Umschalten der Raumadressen mit Baustein 1, erfolgt um 3 Sekunden verzögert das Schreiben der Werte über die Aktoren 14/5/4 (Raumtemperatur), 14/5/6 (Raumfeuchte), 14/5/8 (Raumsolltemperatur) und 14/5/10 (Raumfreigabe). Hierfür wird der Merker 1 (AI Memory flags 1) sowie der Merker 3 (AI Memory flags 3) aus Schritt 1 benötigt. Zunächst wird ein um 3 Sekunden (Delayed time 3 sec.) verzögerter Impuls (Deleayed impuls) über den Merker 3 (AI Memory flags 3) befüllt. Der verzögerte Impuls triggert den Analog-Speicher (Analogue memory) welcher bereits mit dem Merker 1 (AI Memory flags 1) Zählwert aus Baustein 1 befüllt ist. Wird der verzögerte Impuls ausgelöst, wird der Wert aus dem Analog-Speicher (Analogue memory) in den Merker 2 (AI Memory flags 2) geschrieben. Der Wert im Merker 2 (AI Memory flags 2) wird im Baustein 3 weiter benötigt.

Baustein 2

5.1.3.3 Baustein 3 - Zu beschreibende Raumadresse vergleichen

Der Merker 2 (AI Memory flags 2) aus Baustein 2 enthält den aktuellen Wert der Raumadresse die geschrieben werden soll. Damit der richtige Trigger der Raumadresse ausgelöst wird, muss die Raumadresse aus Merker 2 (AI Memory flags 2) verglichen werden. Verglichen wird der Merker 2 (AI Memory flags 2) mit der Konstanten 50 (Constant 50). Ist der Wert gleich wird ein weiterer Merker 50 (AI Memmory flags 50) gesetzt. Der Merker 50 (AI Memory flags 50) wird im Baustein 4 benötgt und löst dort den Trigger aus.

HINWEIS
Dieses Beispiel zeigt nur den Vergleich der Raumadresse 50 und muss für jede zu beschreibende Raumadresse 50 - 59 angelegt werden.

Baustein 3

5.1.3.4 Baustein 4 - Schreiben der Raumwerte in den Zwischenspeicher

Der Baustein 4 wird am Beispiel der Raum-Soll-Temperatur für die Raumadresse 50 (Room-set-temperature 50) erklärt. Zunächst wird die Raum-Soll-Temperatur (Room-set-temperature 50) mit Faktor x10 multipliziert. Dies ist notwendig, da nur Ganzzahlen(*) geschrieben werden. Das Ergebnis wird in einen Analog-Speicher (Analogue memory) geschrieben. Wird nun der Merker 50 (AI Memory flags 50) aus Schritt 3 ausgelöst, wird die im Analog-Speicher (Analogue memory) befindliche Zahl in den Merker RST 50 (AI Memory flags RST 50) geschrieben, der wiederrum gleichzeitig den Aktor 14/5/8 für die Raum-Soll-Temperatur auslöst.

*HINWEIS
Liegen die Raumwerte im Modbus TCP Protokoll bereits als Ganzzahl nicht als Dezimalzahl vor, muss der Wert nicht mit dem Faktor x10 multipliziert werden.

HINWEIS
Dieses Beispiel zeigt die Speicherung der Raum-Soll-Temperatur für die Adresse 50 und muss wie in der Abbildung Schritt 4 für alle anderen Raumwerte (Raumfeuchte, Raum-Ist-Temperatur und Raumfreigabe) ebenso angelegt werden!

Baustein 4

5.1.3.5 Baustein 5 - Schreiben der Raumwerte in den Wärmepumpenmanager

Mit dem Baustein 5 wird aufgezeigt wie die Raumwerte in den Aktor getriggert werden. Dabei steht
RIT => Raum-Ist-Temperatur
RIF => Raum-Ist-Feuchte
RST => Raum-Soll-Temperatur
RFG => Raum-Freigabe.

Baustein 5

5.1.3.6 Zusammenfassung

Die Bausteine 1 - 5 dienen als Beispiel und stellen eine Möglichkeit für die Umsetzung zum Beschreiben der Raumwerte dar. Der Ablauf wurde bewusst in einzelne Bausteine gegliedert, damit der Ablauf möglichst einfach erklärt werden kann. Die dargestellten Bausteine können auch zusammengefasst, anders aufgebaut oder auch andere Wege gewählt werden.

5.2 Smart-Grid / SG Ready

Die Nutzung von Photovoltaikstrom stellt letztlich einen lastvariablen Tarif dar, da bei Photovoltaikertrag die Wärmepumpe mit günstigem Strom betrieben werden kann. In diesem Fall kann am Wärmepumpenmanager ein Digitaleingang für "grünen" Strom beschalten werden. In diesem Betriebszustand läuft die Wärmepumpe im verstärkten Betrieb für Raumheizung (Rücklaufsolltemperatur + Anhebwert) und Warmwasserbereitung (Maximaltemperatur Warmwasser). Die Möglichkeit der Freigabe über die zur Verfügung stehenden Schnittstellen, ist ab Wärmepumpenmanager Softwarestand L20.2 ebenfalls gegeben. Die Beschaltung des Digitaleingangs ist für die Freigabe der Funktion dann nicht erforderlich.

HINWEIS
Die Funktion Smart-Grid muss bei Inbetriebnahme der Wärmepumpe vom Kundendienst freigegeben werden!

5.2.1 Betriebszustände

Condition

Address

Description

Aktion

3

4

rot

0

1

In diesem Zustand läuft die Wärmepumpe im abgesenkten Betrieb für die Raumheizung und Warmwasserbereitung.

  • für die Raumheizung gilt der einstellbare Absenkwert des jeweiligen Heizkreises

  • für die Warmwasserbereitung gilt die einstellbare minimale Warmwassertemperatur

gelb

0

0

In diesem Zustand läuft die Wärmepumpe im eingestellten Normalbetrieb.

 

grün

1

0

In diesem Zustand läuft die Wärmepumpe im verstärkten Betrieb für die Raumheizung und Warmwasserbereitung.

  • für die Raumheizung gilt der einstellbare Anhebwert des jeweiligen Heizkreises

  • für die Warmwasserbereitung gilt die einstellbare maximale Warmwassertemperatur*

  • bei bivalent-regenerativen Anlagen wird die Wärmepumpe nicht gesperrt, die Wärmepumpe erhält in diesem Zustand Priorität 1

*HINWEIS
Die maximale Warmwassertemperatur kann durch die hinterlegte "maximal mögliche Warmwassertemperatur" begrenzt sein!

5.2.2 Umsetzung am Wärmepumpenmanager

 

Address

Datapoint Typ

IN/OUT

Conversion Rule

Conversion Value

DPT

R/W

Unit

Name

WPM-Software L

Betriebszustand "grün"

3

Boolean

IN/OUT

None

 

1.001

R/W

no

Betriebszustand "rot"

4

Boolean

IN/OUT

None

 

1.001

R/W

no

HINWEIS
Ab WPM-Software L20.2 ist es möglich, diesen Datenpunkt zu beschreiben um eine entsprechende Aktion über die Schnittstelle auslösen zu können!

6 Kontakt

Für weitergehende Fragen, Hinweise und Anregungen senden Sie bitte eine E-Mail an:

ferndiagnose@gdts.one

mit den zusätzlichen Angaben von:

  • Gerätebezeichnung

  • Softwarestand