NWPM
WICHTIG
Bedingt durch die Serverumstellung, Verbesserung der Kommunikation sowie der Erweiterung zur Nutzung der SRH App mit der H-Software, ist ein nochmaliges Registrieren der SRH App am Server nur dann notwendig, wenn bisher noch eine PlugIn Version kleiner 2.5.0 genutzt wird! Bei einem Update von Version 2.5.0 auf Version 2.6.0 oder neuer, muss keine erneute Registrierung der SRH App erfolgen! Die Registierung und Zugangsdaten behalten ihre Gültigkeit.
PlugIn Version < 2.5.0:
es muss das vorhandene PlugIn deinstalliert und das PlugIn 2.6.0 installiert werden
es muss eine Neuregistierung durchgeführt werden
PlugIn Version = 2.5.0
ist im PlugIn die Server-Adresse monitoring.gdts.one hinterlegt, erfolgt keine Neuregistierung der SRH App
ist im PlugIn eine andere Server-Adresse eingetragen, muss diese in monitoring.gdts.one geändert werden und eine Neuregistrierung der SRH App erfolgen
Erweiterung für eine Ethernet-Netzwerkanbindung
Der Wärmepumpenmanager kann über eine als Zubehör erhältliche NWPM-Erweiterung in ein Ethernet-Netzwerk eingebunden werden.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich immer auf die aktuelle Benutzeroberfläche und Firmware. Zu vorherigen Versionen kann diese abweichen.
1 Inhaltsverzeichnis
- 1 1 Inhaltsverzeichnis
- 2 2 Funktionsübersicht
- 3 3 Systemvoraussetzung
- 4 4 Installation
- 5 5 Benutzeroberfläche
- 6 6 Netzwerk
- 6.1 6.1 IP-Adresse
- 6.2 6.2 E-Mail Funktion
- 6.2.1 6.2.1 Test E-Mail
- 6.2.2 6.2.2 Datenlogger E-Mail
- 6.3 6.3 Störmeldung
- 6.4 6.4 Datenlogger
- 6.4.1 6.4.1 Logvariablen
- 6.4.1.1 6.4.1.1 Betriebsdaten
- 6.4.1.2 6.4.1.2 Ausgänge
- 6.4.1.3 6.4.1.3 Historie
- 6.4.1.4 6.4.1.4 Beispiel Wärmemengen*
- 6.4.1.5 6.4.1.5 Eingänge
- 6.4.1.6 6.4.1.6 Displayanzeigen
- 6.4.2 6.4.2 Status
- 6.4.3 6.4.3 Download Log - Dateien
- 6.4.4 6.4.4 Update Log - Dateien
- 6.4.5 6.4.5 Auswertung Log - Dateien
- 6.4.5.1 6.4.5.1 Auswerte-Tool
- 6.4.5.2 6.4.5.2 Download Auswerte-Tool
- 6.4.1 6.4.1 Logvariablen
- 6.5 6.5 Benutzer Einstellungen
- 6.6 6.6 Web Page Passwords
- 6.7 6.7 FTP Password
- 7 7 Problembehebung
- 8 8 Kontakt
NWPM-Erweiterung | |
Bestellkennzeichen | NWPM |
Artikelnummer | 356960 |
Betriebsbedingungen | 0 bis 55°C |
Ethernet-Schnittstelle | RJ45 10BaseT |
Protokolle | HTTP, FTP |
Speicher | 3.5GB |
Architecture | ARMv7 |
Linux Kernel | 4.11.12 |
Einsetzbar | ab Software J |
Auslieferungszustand mit | |
Firmware | A1.6.0 - B1.3.0 |
Benutzeroberfläche | v16 |
2 Funktionsübersicht
Mit der NWPM-Erweiterung ist es möglich über einen PC mit Browser auf den Wärmepumpenmanager einer Dimplex Wärmepumpe zuzugreifen. Die NWPM-Erweiterung enthält eine benutzerspezifische Oberfläche mit welcher der Status, die Betriebsdaten, die Historie und die Ein- und Ausgänge der Wärmepumpe abgefragt werden können. Es ist unter anderem eine Änderung der Anheb- oder Absenkzeiten, eine Heizkurvenverschiebung, Warmwassersolltemperatur oder auch der Warmwassersperre möglich. Zudem besteht die Möglichkeit eine E-Mail bei einer Störung abzusetzen, sowie definierte Werte in eine Logger-Datei über mehrere Tage zu speichern.
Eine Testversion für den Zugriff auf den Wärmepumpenmanager steht unter http://wpm.dimplex.de zur Verfügung.
3 Systemvoraussetzung
Die Mindestsystemvoraussetzung zur Nutzung der NWPM-Erweiterung ist eine Dimplex Wärmepumpe mit Wärmepumpenmanager WPM 2004, WPM 2006, WPM 2007, WPM Econ und WPM EconPlus Baureihe mit Softwarestand H_H50 und höher.
Weiterhin ist ein PC mit Netzwerkanschluss, ein Router und ein S/FTP-Kabel der Kategorie 5e oder höher zur Verbindung der NWPM-Erweiterung erforderlich. Für die Anzeige der benutzerspezifischen Oberfläche muss auf dem PC ein Browser wie z.B. Mozilla Firefox installiert sein.
4 Installation
ACHTUNG
Vor Öffnen des Gerätes sind alle Stromkreise spannungsfrei zu schalten. Sämtliche elektrische Anschlussarbeiten dürfen nur von einer Elektrofachkraft oder einer Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten unter Beachtung der Montage- und Gebrauchsanweisung durchgeführt werden.
Die Installation der NWPM-Erweiterung erfolgt am Wärmepumpenmanager in den dafür vorgesehenen Steckplatz “Serial Card/BMS Card”. Hierbei werden folgende Schritte ausgeführt:
Wärmepumpenmanager spannungsfrei schalten
Abdeckung des Steckplatzes “Serial Card/BMS Card” mit einem kleinen Schraubendreher entfernen
Einbau der NWPM-Erweiterung
Schließen der Öffnung mittels beiliegender Abdeckung
Wärmepumpenmanager mit Spannung versorgen
HINWEIS
Zum einfachen Einbau die NWPM-Erweiterung leicht schräg einsetzen, dann aufrecht halten und nach unten Drücken. Anschließend auf festen Sitz achten!
4.1 Verbindung mit dem Router
Nach erfolgreicher Installation der NWPM-Erweiterung wird diese mittels Netzwerkkabel mit dem Router verbunden. Anschließend ist der Wärmepumpenmanager und der Router mit Spannung zu versorgen. Im Router muss DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) aktiviert sein. Die NWPM-Erweiterung hat im Auslieferungszustand keine feste IP-Adresse und wartet auf die Zuteilung einer IP-Adresse vom Router.
Ebenfalls muss eine Verbindung zwischen PC und Router hergestellt werden. Diese kann je nach Hardwarekomponenten mit einem Netzwerkkabel oder per WLAN erfolgen.
4.2 Einstellungen Wärmepumpenmanager
Je nach Softwarestand des Wärmepumpenmanagers müssen folgende Einstellungen geprüft und gegebenenfalls angepasst werden:
Softwarestand | Menü | Untermenü | Einstellwert |
|---|---|---|---|
ab WPM_L | Netzwerk -> mit der Taste «Menü» wählen | Protokoll | LAN |
ab WPM_H | Modem -> mit der Tastenkombination «Menü» + «Enter» wählen | Protokoll | Lokal |
Baudrate | 19200 | ||
Adresse | 001 |
4.2.1 Ermitteln der IP-Adresse (Standard-Display)
Der Zugriff auf die Benutzeroberfläche der NWPM-Erweiterung erfolgt über die dynamisch vergebene IP-Adresse des Routers. Diese IP-Adresse kann in der Benutzeroberfläche des Routers, anhand der jeweiligen MAC-Adresse der NWPM-Erweiterung ausgelesen werden. Hierfür muss auf die Administration des Routers zugegriffen werden.
Sollte kein Zugriff auf die Administration des Routers möglich sein, besteht die Möglichkeit die dynamische IP-Adresse mit einem IP-Scanner auszulesen. Im nachfolgenden Abschnitt wird die Ermittlung der IP-Adresse anhand des IP Scanners "Netscan" beschrieben.
Ab dem Wärmepumpenmanager Softwarestand L12 und der Firmwareversion A1.5.0 der NWPM-Erweiterung (Auslieferungszustand ab Mai 2013), kann die vom Router vergebene IP Adresse im Menü ausgelesen werden. In dieses Menü gelangt man durch gleichzeitiges Drücken (ca. 5 Sekunden) der Tastenkombination «ESC» und «Enter». Durch drücken der Taste «Menü» gelangt man wieder in die Standardanzeige.
Mit den Pfeiltasten "OTHER INFORMATION" auswählen und mit «Enter» bestätigen
Mit den Pfeiltasten "PCOWEB/NET CONFIG" auswählen und mit «Enter» bestätigen
Mit den Pfeiltasten "PCOWEB settings" auswählen und mit «Enter» bestätigen
Ist die NWPM-Erweiterung mit einem Router verbunden wo die DHCP Funktion aktiv ist, wird die vergebene IP-Adresse angegezeigt
Ist die NWPM-Erweiterung nicht mit einem Router verbunden kann eine feste IP-Adresse vergeben werden
Dabei muss die Auswahl von DHCP von ON auf OFF gesetzt und die gewünschte IP Adresse eingestellt werden
Ebenso kann die Netmask und Gateway
oder auch DNS1 und DNS2 ausgelesen oder aber vergeben werden
Wurden Änderungen vorgenommen, müssen diese zum Schluss noch mit YES bestätigt und ein Neustart durchgeführt werden
4.2.2 Hostname
Nach erfolgreicher Vergabe einer dynamischen IP-Adresse des Routers und Unterstützung dieser Funktion, besteht die Möglichkeit des Zugriffs über einen Hostname. Dieser setzt sich aus dem Begriff "pcowebXXXXXX" und den letzten 6 Stellen der MAC-Adresse zusammen.
Beispiel: http://pcoweb10601f/
HINWEIS
Der Zugriff mittels Hostname ist ab der Firmware A1.5.0 möglich.
4.2.3 Netscan
Zunächst muss die aktuelle Version "Netscan" für das vorhandene Betriebssystem im Internet gesucht und auf der Festplatte gespeichert werden. Anschließend wird gegebenenfalls der Ordnerinhalt entpackt und die Datei "netscan.exe" ausgeführt.
IP-Adressbereichwahl des Netzwerks über das Icon "IP"
Markieren des Adressbereichs des Netzwerks
Scannen der IP-Adressen "Start Scanning" und auslesen der IP-Adresse anhand der MAC-Adresse
4.3 Zugriff über Internet
Um einen Zugriff von außerhalb des Netzwerkes auf die Wärmepumpe zu realisieren, bedarf es entsprechenden Einstellungen im Router bzw. im Netzwerk. Das heißt, es muss ein „Nadelöhr“ im Netzwerk geöffnet werden, um den Zugang über das Internet zu gestatten.
Möglichkeiten hierfür wären:
Zugriff mittels SRH App und einem iOS Endgerät
VPN:
Beispielsweise bietet die FritzBox einen sogenannten MyFritz-Dienst an, um ein VPN-Tunnel zu erzeugen.
HINWEIS
Die Benutzung von externen Diensten oder die Einrichtung von Portfreigaben stellt ein hohes Sicherheitsrisiko dar und werden ausdrücklich nicht empfohlen!! Sollte ein externer Zugriff auf die NWPM-Erweiterung notwendig sein, muss diese durch weitere Sicherheitsmaßnahmen, wie beispielsweise einen Reverse-Proxy oder VPN-Zugang, abgesichert werden.
4.4 Zugriff mit der SRH App
Eine weitere Möglichkeit des Zugriffs über das Internet, bietet die seit Anfang 2016 erhältliche SRH App. Hierfür wird weder ein DynDNS Dienst, noch eine feste IP Adresse oder aber ein VPN Zugang benötigt. Es ist einzig die Installation des nachfolgend beschriebenen PlugIn sowie die SRH App zwingend erforderlich (Systemvoraussetzungen sind zu beachten).
4.4.1 Installations- und Registrierungsvideo
Unter nachfolgendem Link wird ein Installations- und Registrierungsvideo der SRH App zur Verfügung gestellt:
Dimplex Wärmepumpe NWPM - Plugin updaten + mit der SRH App verbinden | Dimplex
4.4.2 Beschreibung und Download PlugIn
Aufgrund unterschiedlicher Hardware Versionen der NWPM-Erweiterung, kommen unterschiedliche PlugIn zum Einsatz. Die Kennzeichnung der Hardware Version ist dem Typschild der NWPM-Erweiterung zu entnehmen.
NWPM Hardware Typschild | PlugIn | Beschreibung/Hinweis |
|---|---|---|
PCOxxxxWD0 | Version 3.0.1 |
|
PCOxxxxWB0 | Version 2.6.0
|
|
WICHTIG
Bedingt durch die Serverumstellung, Verbesserung der Kommunikation sowie der Erweiterung zur Nutzung der SRH App mit der H-Software, ist ein nochmaliges Registrieren der SRH App am Server nur dann notwendig, wenn bisher noch eine PlugIn Version kleiner 2.5.0 genutzt wird! Bei einem Update von Version 2.5.0 auf Version 2.6.0 oder neuer, muss keine erneute Registrierung der SRH App erfolgen! Die Registierung und Zugangsdaten behalten ihre Gültigkeit.
PlugIn Version < 2.5.0:
es muss das vorhandene PlugIn deinstalliert und das PlugIn 2.6.0 installiert werden
es muss eine Neuregistierung durchgeführt werden
PlugIn Version = 2.5.0
ist im PlugIn die Server-Adresse monitoring.gdts.one hinterlegt, erfolgt keine Neuregistierung der SRH App
ist im PlugIn eine andere Server-Adresse eingetragen, muss diese in monitoring.gdts.one geändert werden und eine Neuregistrierung der SRH App erfolgen
4.4.2.1 Installation PlugIn ab Benutzeroberfläche v13
Je nach Auslieferungszustand der NWPM-Erweiterung muss mit einem weiteren Schritt ein PlugIn installiert werden. Die Installation des PlugIn erfolgt über das Menü «Fernsteuerung» - «PlugIn». Mit Klick auf den Link wird ein neues Fenster geöffnet.
HINWEIS
Das PlugIn wird als ZIP-Datei ausgewählt und mit dem Button "Upload" geladen. Nach erfolgreichem Upload, kann das Fenster wieder geschlossen werden.
1 Aufruf der Benutzeroberfläche im Browser
2 Einstellungen
3 Systemeinstellungen/Netzwerk
4 Menü PlugIn
5 Anmeldung
Standard Benutzernamen: admin
Standard Passwort: fadmin
6 Plugins
7 Auswahlfeld öffnen
8 Auswahl PlugIn
9 Upload PlugIn
10 Upload erfolgreich abgeschlossen
5 Benutzeroberfläche
Nach erfolgreicher Ermittlung der IP-Adresse und der Eingabe dieser in die Adresszeile des Browsers, erscheint je nach Wärmepumpentyp und Anlagenkonfiguration eine Abfrage des Kältemittels. Zu finden ist dieses in der Gerätinformation der Montageanleitung der Wärmepumpe oder alternativ über den Direktlink unter http://www.dimplex-partner.de/LA9TU. Wobei für LA9TU der Typ der installierten Wärmepumpe eingetragen werden muss.
Abfrage des Kältemittels
Nach erfolgreicher Speicherung des Kältemittels erfolgt die Weiterleitung auf die Startseite.
Startseite der Benutzeroberfläche
Alle Einstellungen der Wärmepumpe betreffend werden nicht gesondert beschrieben. Die möglichen Einstellungen mit der NWPM-Erweiterung sind analog zu den Einstellungen im Wärmepumpenmanager. Es wird empfohlen die Bedienungsanleitung des Wärmepumpenmanagers zurate zu ziehen.
HINWEIS
Ab der Version v12/h12 ist die Auswahl der Sprache abhängig der eingestellten Browsersprache. Die am Wärmepumpenmanager eingestellte Sprache wird nicht mehr berücksichtigt!
6 Netzwerk
Im Menü «Einstellungen» - «Netzwerk» werden unter anderem Funktionen wie die Vergabe einer festen IP-Adresse, Datenlogger oder auch E-Mail Versand bei einer Störung zur Verfügung gestellt.
6.1 IP-Adresse
Im Punkt «Netzwerk» besteht die Möglichkeit in die Zeile "Eth0" eine feste IP-Adresse sowie in die Zeile "NetMask main" die Subnetzmaks zu vergeben. In diesem Menüpunkt wird festgelegt, ob die NWPM-Erweiterung eine feste IP-Adresse vorgibt oder eine dynamische IP-Adresse vom Router zugeteilt bekommen kann. Ebenfalls möglich ist in die Zeile "Gateway Address" die Gateway Adresse einzutragen.
In beiden Fällen wird ein geänderter Eintrag erst nach dem Neustart der NWPM-Erweiterung übernommen. Die NWPM-Erweiterung ist dann unter der vergebenen IP-Adresse erreichbar.
Im Auslieferungszustand ist keine feste IP-Adresse unter Eth0 in der Zeile "IP Address main" eingetragen.
HINWEIS
Eine Vergabe einer IPv6 Adresse ist nicht möglich und auch nicht vorgesehen. Es muss somit zur Weiterleitung und Übersetzung in eine IPv6 Adresse immer ein Router vorgeschaltet werden.
HINWEIS
Bei Vergabe einer festen IP-Adresse muss darauf geachtet werden, dass diese im Adressbereich des Netzwerks liegt.
6.2 E-Mail Funktion
Anbieter ohne SSL Verschlüsselung
Ein verschlüsselter E-Mail Versand ist erst ab der Hardware Rev. 3.0 möglich. Bei Hardwareversionen kleiner Rev. 3.0 muss auf Dienstanbieter für unverschlüsselte Versand zurückgegriffen werden. Bei diesem Anbieter können E-Mails bisher weiterhin ohne SSL Verschlüsselung versendet werden.
Sollten weitere Anbieter bekannt sein, dürfen uns diese gerne mitgeteilt werden. Diese Anbieter werden in der Aufzählung anschließend ergänzt.
Mit der NWPM-Erweiterung besteht die Möglichkeit eine Nachricht als E-Mail bei einer Störung der Wärmepumpe abzusetzen. Für die Nutzung dieser Funktion wird ein E-Mail Account benötigt. Für das Senden von E-Mails wird der Port 25 (bis Hardware Rev. 2.0) und Port 587 (ab Hardware Rev 3.0) unterstützt. In die Administrationsseite der E-Mail Konfiguration müssen die entsprechenden Zugangsdaten eingetragen werden.
6.2.1 Test E-Mail
Um die korrekte Ausführung der E-Mail Funktion testen zu können, kann im Menü "Test E-Mail" eine solche abgesetzt werden. Mit Klick auf den Link wird ein neues Fenster geöffnet. Unter Umständen wird in diesem Fall nach einen Benutzernamen und ein Passwort gefragt. Ist dies der Fall, müssen die Zugangsdaten vom Ordner "admin" eingetragen werden.
Im Auslieferungszustand ist als Benutzernamen "admin" und Passwort "fadmin" vergeben.
Test E-Mail
ACHTUNG
Diese Funktion ist nur aktiv, wenn die Voraussetzungen der E-Mail Funktion sowie ein Event, zum Beispiel die Störmeldung konfiguriert wurde.
6.2.2 Datenlogger E-Mail
Es besteht die Möglichkeit die täglichen CSV-Logdateien per E-Mail zusenden. Diese Funktion wird im Menü Menü «Netzwerk» - «E-Mail» - «Datenlogger E-Mail» aktiviert.
"Datenlogger E-Mail" - Versand deaktivieren/aktivieren der Funktion
"Betreff" - Text in der Betreffzeile der Benachrichtigung. Im Betreff der Nachricht kann das aktuelle Datum mitgegeben werden, indem wie in der Abbildung dargestellt (date) dem Betreff vorangestellt wird.
"Inhalt" - Dem Inhalt der Benachrichtigung kann ein Text mitgegeben werden.
ACHTUNG
Voraussetzung für die Übermittlung der Benachrichtigung ist die Konfiguration der E-Mail Funktion. Es kann keine Gewährleistung für das Senden einer Benachrichtigung gegeben werden. Die Ausführung dieser Funktion ist abhängig von der Netzwerkkonfiguration, des E-Mail Account und einer bestehenden Internetverbindung.
6.3 Störmeldung
Für die Aktivierung einer Benachrichtigung bei Störung der Wärmepumpe wird im Menü «Netzwerk» der Link «Störmeldung» angeklickt. Es öffnet sich ein neues Fenster mit nachfolgend beschriebenen Einstellmöglichkeiten.
Unter Punkt "Event Configuration" wird die Benachrichtigung mit "Enabled" und anschließendem Speichern aktiviert.
Unter Punkt "E-Mail Configuration" kann im Betreff der Nachricht das aktuelle Datum mitgegeben werden, indem wie in der Abbildung dargestellt (date) dem Betreff vorangestellt wird. Zudem kann ein aussagekräftiger Nachrichteninhalt in das Feld "From text" mitgegeben werden.
ACHTUNG
Voraussetzung für die Übermittlung der Benachrichtigung ist die Konfiguration der E-Mail Funktion. Es kann keine Gewährleistung für das Senden einer Benachrichtigung gegeben werden. Die Ausführung dieser Funktion ist abhängig von der Netzwerkkonfiguration, des E-Mail Account und einer bestehenden Internetverbindung.
6.4 Datenlogger
Der integrierte Datenlogger ist für die eingestellten Grundwerte immer aktiv und muss nicht gesondert aktiviert werden. Die Grundwerte ergeben sich aus der Konfiguration der Wärmepumpe. Zu den Grundwerten besteht die Möglichkeit noch anlagenspezifische Zusatzwerte in den Datenlogger mit aufzunehmen. Ein Auswahl an zusätzlichen Werten wird im Menü Logvariablen zur Verfügung gestellt.
Die Speicherung der geloggten Werte erfolgt in *.csv Dateien (Comma-Separated Values) direkt auf der NWPM-Erweiterung. Das Aufzeichnungsintervall kann zwischen 30 Sekunden (empfohlen) und 1 Minute gewählt werden. Die Bezeichnung der Werte kann frei gewählt werde und spielt für die Aufzeichnung keine Rolle. Für die spätere Auswertung empfiehlt es sich jedoch eine sinnvolle Bezeichnung zu vergeben. Wichtig für die korrekte Aufzeichnung ist der Index sowie der Datentyp (Analog, Digital) der speichernden Werte. Es wird alle 24 Stunden eine neue Datei erstellt. Das tägliche Aufzeichnungsintervall ist von 00:00 - 23:59 Uhr.
HINWEIS
Nach dem Ändern von Werten wird empfohlen, den Datenlogger neu zu starten. Dies ist über den Link "Neustart" im Menü möglich. Nach dem Neustart kann unter dem Link "Status" der Logger Status abgefragt werden.
HINWEIS
Das Abspeichern der *.csv Dateien erfolgt als Ringspeicher direkt auf der NWPM-Erweiterung. Die Anzahl der gespeicherten Tage ist abhängig von der Anzahl geloggter Werte. Je mehr Werte geloggt werden, desto weniger Speicherplatz steht für zurückliegende Tage zur Verfügung.
6.4.1 Logvariablen
6.4.1.1 Betriebsdaten
Namen | Index | Typ | |
|---|---|---|---|
J/L-Software | H-Software | ||
Außentemperatur | 1 | 27 | Analog |
Rücklauftemperatur | 2 | 29 | Analog |
Warmwassertemperatur | 3 | 30 | Analog |
Vorlauftemperatur | 5 | 31 | Analog |
Wärmequelleneintritt* | 6 | - | Analog |
Wärmequellenaustritt | 7 | 41 | Analog |
Temperatur 2.Heizkreis | 9 | 33 | Analog |
Temperatur 3.Heizkreis | 10 | 35 | Analog |
Raumtemperatur 1 / RT-RTH Econ | 11 | 36 | Analog |
Raumtemperatur 2 | 12 | 38 | Analog |
Raumfeuchte 1 / RT-RTH Econ | 13 | 37 | Analog |
Raumfeuchte 2 | 14 | 39 | Analog |